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Die Philosophie der Basler Maibowle
Die Basler Maibowle ist überparteilich und überkonfessionell.
Geselligkeit steht bei uns im Vordergrund.
Wir sind ökologisch orientiert, aber in einer Weise, die sich mit dem
gesunden Menschenverstand vereinbaren lässt. So konsumieren wir primär Produkte, die wir an Ort und Stelle vorfinden (Waldmeister) und wärmen uns und unser Essen an
einem Feuer aus den am Ort vorhandenen Holzresten. So schaffen wir Platz für neues Grün. Wir sind also treibhausgasneutral und haben auch nach der Durchsetzung des Kioto-Protokolls keine Abgaben zu befürchten. Die begründeten Sorgen der Wirtschaft darob teilen wir aber voll und ganz.
Was die während des Anlasses verzehrte, feste Nahrung anbelangt, so sehen wir allerdings davon ab, uns an Erjagbarem (Enten, Hasen, Hunde, Pferde) schadlos zu halten.
Ansätze bezüglich Kannibalismus wurden nicht zuletzt aufgrund unserer überkonfessionellen Grundhaltung im Keim erstickt. Wir halten uns lieber an den vorzüglichen Produkten der
einheimischen Wirtschaft schadlos.
Den krönenden Abschluss unserer Maibowle bildet der traditionelle Verzehr von Mohrenköpfen (Negerküsse) eines Markenunternehmens.
Wir gehen
nicht nach Hause, ohne uns am unvergleichlichen Genuss einer Luxuszigarre gelabt zu haben.
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