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Die Geschichte der Basler Maibowle

Aufgrund der zunehmenden Abstrahierung der modernen Biologie von der realen Natur entstand bei einigen Basler Biologiestudenten das Bedürfnis, dieser  Entwicklung durch ein ganzheitliches Naturerleben entgegenzusteuern.

Die  Kombination vom dosierten Einsatz einer alten Gift- und Heilpflanze, möglichst  an ihrem natürlichen Standort, mit der Zubereitung einfacher Speisen am Feuer,  kurz die Tradition der Maibowle, bot dazu den geeigneten Rahmen.

So kam es, dass die Basler Maibowle im Jahre 1984 von Biologiestudenten, und zwar den verehrten Rolf Krüsi, Beat Koller, Stefan Schwegler, Daniel Adam und Markus Burri, aus der Taufe gehoben wurde.

Seither treffen sich alljährlich im Frühling zu Beginn der Waldmeisterblüte zwischen April und Mai nunmehr  ehemalige Basler Biologiestudenten zu diesem Ritual.

Unsere Standorte liegen an nicht näher bezeichneten Stellen im Allschwiler Wald.

Nur  einmal (1990) feierten wir unsere Bowle in Riehen. Wenn wir bislang nur die männliche Form gebraucht haben, so deshalb, weil Frauen bislang nur einmal, und  zwar bei eben jenem Anlass in Riehen, zu unserer Maibowle stiessen. Wir sind - bislang jedenfalls - ein reiner Männerbund und gleichen darin weit bedeutenderen Bruderschaften.

Im Jahre 2004 feiern wir unser 20. Jubiläum.

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